Jahreshauptversammlung des ASH

Am Freitag, 10. Oktober 2014, fand in Neumünster die Jahreshauptversammlung des Automaten-Verband Schleswig-Holstein e.V. (ASH) statt.

Bereits vor Beginn der Versammlung konnten sich die Aufstellunternehmer in einem Workshop rund um das Thema Sozialkonzept informieren. Grit Giebelhausen und der Geschäftsführer der AWI – Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH, Dirk Lamprecht, vermittelten den schleswig-holsteinischen Aufstellunternehmern die korrekte Handhabung des Sozialkonzeptes und konnten dabei eine Reihe von Fragen rund um die Anwendung klären. Ein sinnvoller und guter Service der AWI für die Mitgliedsunternehmer des ASH!

Pünktlich um 14:30 Uhr begann anschließend die Jahreshauptversammlung, die, wie bereits in den vergangenen Jahren, sehr gut besucht war. Neben verbandsinternen Themen – erfreulich ist hier der Mitgliederzuwachs im Landesverband – standen wichtige Punkte vor allem rund um die Anwendungsbereiche des neuen Landesspielhallengesetzes im Fokus. Hier und im Verlauf der gesamten Veranstaltung ging es z.B. um die Härtefallregelungen oder um den Einsatz von Raucherkabinen. Zu letzterem Punkt ist in Kürze eine Lösung zu erwarten.

Im Jahresbericht des Vorstandes erläuterte der 1. Vorsitzende Wolfgang Voss die Anstrengungen und vermehrten Aktivitäten der politischen Arbeit des ASH, die im Verlauf des Berichtsjahres unternommen wurden. So konnte beispielsweise eine Reihe von politischen Gesprächen mit Kommunalpolitikern, Abgeordneten des schleswig-holsteinischen Landtages sowie des Deutschen Bundestages geführt werden, um auf die Lage der Aufstellunternehmer aufmerksam zu machen und die Folgen des neuen Landesspielhallengesetzes zu thematisieren. Auch der Austausch mit der Landesverwaltung und den zuständigen Ministerien wurde kontinuierlich geführt. Als erfolgreich kann ebenso das Pressegespräch gewertet werden, dass Wolfgang Voss und Max Krumme im Januar für den ASH mit Journalisten durchführten. Die Berichterstattung hierzu war tendenziell positiv und hat differenziert die aktuelle Lage der Branche aufgegriffen.

Die Geschäftsführerin des Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA), Simone Storch, wies in ihrem Bericht aus Berlin auf die aufstellerrelevanten Auswirkungen der sechsten Verordnung zur Änderung der Spielverordnung hin, die direkt nach Inkrafttreten zu beachten sind. Auch die neue Situation für die Unternehmer, die sich aus der Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes ergibt, wurde erläutert. Dazu bietet der BA allen Landesverbänden einen Workshop an, der noch in diesem Jahr durch den Verbandsjustitiar RA Stephan Burger in den Ländern durchgeführt werden wird. Auch die Mitglieder des ASH zeigten hierfür Interesse. In ihrem Bericht erläuterte die Geschäftsführerin des BA auch die neue Dynamik, die in den vergangenen Monaten in der Verbändelandschaft der deutschen Automatenwirtschaft entstanden ist. Der Dachverband „Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.“ (DAW) wurde durch seinen Sprecher RA Georg Stecker mit Leben erfüllt und soll nun die gemeinsamen Interessen aller Spitzenverbände der Branche nach außen kommunizieren. Simone Storch sprach sich dafür aus, die Arbeit des Sprechers aktiv zu unterstützen. Dies bedeute jedoch nicht, dass sich der BA und seine Mitgliedsverbände zurücklehnen können. Die Musik spielt verstärkt in den Ländern! Die Landesverbände brauchen auch hinsichtlich finanzieller Ressourcen mehr Unterstützung für ihre politische Arbeit. Der BA erarbeitet hier zusammen mit interessierten Landesverbänden und Unternehmern Lösungsansätze, um die Interessenvertretung auf allen Ebenen effizienter gestalten zu können. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist hier beispielsweise die Mitgliederaktivierung.

Höhepunkt der Jahreshauptversammlung war die Wiederwahl des 1. Vorsitzenden Wolfgang Voss. Die Versammlung sprach dem langjährigen Vorsitzenden erneut das Vertrauen aus und wählte ihn wieder einstimmig an die Spitze des Vorstandes des ASH. Somit kann die erfolgreiche Arbeit in Schleswig-Holstein, die von einem effektiven und vertrauensvollen Miteinander aller Vorstandsmitglieder zusammen mit dem Verbandsjustitiar geprägt ist, fortgesetzt werden.

Die Diskussionsbereitschaft in der Versammlung zeigte einmal mehr, wie wichtig die Interessenvertretung der Aufstellunternehmer in den Ländern ist.

Ihren Ausklang fand die informative Versammlung traditionell bei einem gemeinsamen Abendessen.

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von rund 2.000 organisierten Aufstellunternehmern. Mit seiner föderalen Struktur, organisiert in 11 Landesverbänden und 2 Fachverbänden, gestaltet der BA die Zukunft der Branche. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist als Verein organisiert. Unser Verband ist ein Spitzenverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V.
+49 30 726255-00
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