BAV JHV 2017

Jahreshauptversammlung 2017 des Bayerischen Automaten-Verband e.V. - Großer Vertrauensbeweis für die Vorstandsarbeit in „ungewöhnlichen Zeiten“

Die Reihe der Frühjahrsversammlungen der BA-Mitgliedsverbände wurde in diesem Jahr durch den Bayerischen Automaten-Verband e.V. (BAV) mit seiner Jahreshauptversammlung am 13. Februar 2017 in München eröffnet.

Mehr als 300 Mitglieder und Gäste konnten der 1. Vorsitzende des BAV, Andy Meindl, und seine Vorstandskollegen hierzu im Leonardo Royal Hotel Munich begrüßen. In seinen Eröffnungsworten wies Meindl auf die „ungewöhnlichen Zeiten“ hin, in denen sich das gewerbliche Automatenspiel gegenwärtig und mit Blick auf die unsichere Zukunft bewegt. Doch gerade deshalb heißt es aktiv zu sein und nicht in Ehrfurcht vor dem vielleicht Kommenden zu erstarren. Und so sollte die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung eine sehr unternehmenspraktische und an den Interessen der Mitglieder ausgerichtete Veranstaltung erwarten, die den Anspruch des BAV verdeutlichte, als Wirtschaftsverband auch über den Tellerrand des gewerblichen Automatenspiels hinaus zu blicken.

Den Formalien einer Jahreshauptversammlung folgend schloss sich an die Ehrungen für langjährige Mitglieder zunächst der Rechenschafts- und Geschäftsbericht des 1. Vorsitzenden an. Andy Meindl konnte hierzu u.a. über zahlreiche politische Termine des Vorstandes berichten, die im Geschäftsjahr absolviert wurden. Über ein positives Ergebnis des Jahresabschlusses konnte sich anschließend auch Thomas Kießling in seinem Bericht des Schatzmeisters freuen. Beinahe auch zur Formalie geriet die sich turnusgemäß anschließende Neuwahl des BAV-Vorstandes. Jeweils ohne Gegenkandidat, Gegenstimme und Enthaltung wurden der 1. Vorsitzende, seine Stellvertreterin, der Schatzmeister, die Mitglieder des erweiterten Vorstandes ebenso wie die Rechnungsprüfer und die Mitglieder des Schiedsgerichtes in ihrem Amt bestätigt – ein 100prozentiger Vertrauensbeweis für die Führungsriege des BAV um Andy Meindl und die stellvertretende Vorsitzende Petra Höcketstaller. Gleiches gilt für die Arbeit des Justitiars und Geschäftsführers des BAV, RA Christian Szegedi.

Der weitere Verlauf des Vormittages wurde durch mehrere Gastreferenten informativ gestaltet. Zunächst erläuterte Oliver Buch von der Firma Vectron die aktuellen gesetzlichen Anforderungen für elektronische Kassen und die Lösungen, die seine Firma hierzu bereithält. Um ganz praktische Lösungen für die Spielhalle ging es anschließend auch im Vortrag von Thomas Hösel (Firma Diermaier), der über Schanksysteme mit implementierter stückmäßiger Erfassung von Getränken berichtete. Ein System, das sicherlich auf Interesse der bayerischen Unternehmer gestoßen ist, gilt im Freistaat doch das Verbot der kostenlosen Abgabe von Speisen und Getränken.

Dass der BAV auch gerne einmal einen „bayerischen Weg“ bevorzugt, bekundete Andy Meindl, als er die neue Kooperation des BAV mit der Caritas Rottal-Inn zur Durchführung von Präventionsschulungen vorstellte. Dr. Günther Toth von der Caritas gab anschließend noch einmal einen Überblick über die Bedeutung der Schulungen und die wesentlichen Inhalte. Die Unternehmer sensibilisierte er dahingehend, dass „Prävention immer ein Dienst am Kunden“ sei.

Informativ ging es weiter mit der Vorstellung der aktuellen Entwicklungen im Bereich der Zertifizierung des TÜV InterCert Saar durch Alexandra Nöthen und der Vorstellung der Tätigkeit des bundesweit agierenden Fachverband Gastronomie-Aufstellunternehmer e.V. (FGA) durch die neue 1. Vorsitzende Sabine Dittmers-Meyer. Nach der Mittagspause wagte die BA-Geschäftsführerin, Simone Storch, in ihrem „Bericht des BA“ eine Vorausschau auf die politischen Entwicklungen sowie die Bedeutung des Jahres 2017 für die Automatenwirtschaft in Deutschland. Sie stellte die Anwesenden darauf ein, dass 2017 sowohl politisch gesehen als auch für die Branche alles andere als ein „Routinejahr“ sein wird. Nachdem Dirk Lamprecht und Grit Giebelhausen von der AWI noch kurz über Neuigkeiten im Bereich Aus- und Weiterbildung sowie die neuen Schulungsreihen zum Sozialkonzeptbeauftragten in Bayern berichteten, stand die juristische Betrachtung der im Dezember veröffentlichten Verwaltungshinweise des Bayerischen Innenministeriums im Vordergrund.

Erwartungsgemäß gab es zu diesem Tagesordnungspunkt besonders viele Fragen  aus den Reihen der Mitglieder. Dr. Kröber, Berater des BAV, und Justitiar RA Szegedi konnten jedoch kompetent alle Nachfragen beantworten und gaben den Mitgliedern damit einen Wegweiser durch das Behördensprech der Verwaltungshinweise. Dr. Kröber appellierte an die Anwesenden, bei der Beantragung der glücksspielrechtlichen Erlaubnis und des Härtefalls rechtzeitig aktiv zu werden und nicht auf die Behörden zu warten. Dies wurde durch Andy Meindl untermauert, der gleichzeitig die Bitte an seine Mitglieder richtete, den Vorstand über positive wie negative Erfahrungen mit den Behörden zu informieren. Abschließend verdeutlichte Meindl nochmals, dass das vorrangige Ziel des Unternehmers darin liegen sollte, zunächst die Existenz über den Stichtag 30. Juni 2017 hinaus zu sichern. Anschließend gilt es die Zeitspanne nach 2021 in Angriff zu nehmen. Zur Existenzsicherung bieten die Verwaltungshinweise, in denen erstmals qualitative Kriterien verankert sind, einen bisher bundesweit einmaligen Anknüpfungspunkt. Dies ist dem unermüdlichen Wirken des BAV-Vorstandes zu verdanken, dem die Mitglieder durch das hervorragende Wahlergebnis ihre Anerkennung ausdrückten.

Obwohl in diesen „ungewöhnlichen Zeiten“ manche Entwicklung noch nicht absehbar ist, so sendet der BAV mit der ersten Frühjahrsversammlung der BA-Mitgliedsverbände doch ein vorsichtig optimistisches Signal in den Rest der Republik. Der BAV-Vorstand wird – gestärkt durch seine Mitglieder – den eingeschlagenen Weg mit ganzer Kraft weiter verfolgen. Andy Meindl äußerte hierzu abschließend die Hoffnung, auf der Herbstversammlung in Ansbach möglichst von vielen positiv beschiedenen Anträgen berichten zu können. Den bayerischen Unternehmern ist zu wünschen, dass sich diese Hoffnung erfüllen wird.
 
Beste Grüße

Ihre Simone Storch
Geschäftsführerin

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von rund 2.000 organisierten Aufstellunternehmern. Mit seiner föderalen Struktur, organisiert in 11 Landesverbänden und 2 Fachverbänden, gestaltet der BA die Zukunft der Branche. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist als Verein organisiert. Unser Verband ist ein Spitzenverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V.
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