Neues Veranstaltungsformat erfolgreich in Essen gestartet

Über 290 Teilnehmer zum ersten Tag des Automatenunternehmers in Essen

 

In den vergangenen Wochen hatten wir Sie mehrfach über den Tag des Automatenunternehmers informiert. Am 26. April 2016 war es nach einer intensiven Vorbereitungszeit dann endlich soweit: Pünktlich um 11:00 Uhr eröffnete Horst Hartmann, Vorstandsmitglied des Deutschen Automaten-Verband e.V. (DAV), den ersten Tag des Automatenunternehmers in der Philharmonie Saalbau Essen. Diese erstmalig stattfindende Veranstaltung wurde gemeinschaftlich durch den DAV und den Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) organisiert.

 

Auch BA-Präsident Thomas Breitkopf ließ es sich nicht nehmen, die Teilnehmer herzlich in Essen zu begrüßen. In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte er hierbei die Aufstellunternehmer, die aus dem gesamten Bundesgebiet angereist waren, und für die mit dem Tag des Automatenunternehmers eigens ein neues Veranstaltungsformat konzipiert wurde. Breitkopf betonte, dass die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen, vor denen das gewerbliche Automatenspiel in Deutschland steht, nur gemeinschaftlich bewältigt werden können. „Alleingänge werden nicht zum Ziel führen“, so der BA-Präsident. Darüber hinaus appellierte er an die anwesenden Automatenunternehmer, sich vor Ort aktiv in Gesprächen mit den Entscheidungsträgern für den Erhalt der Branche einzusetzen. Ebenso wie Horst Hartmann, dankte Thomas Breitkopf den Mitgliedern des Organisationsteams sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstellen von DAV und BA für die tolle Organisation und den zahlreichen Förderern und Sponsoren der Veranstaltung für ihre Unterstützung.

 

RA Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes des Branchen-Dachverbandes „Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.“ (DAW), betonte in seinem Grußwort die große Bedeutung einer gemeinschaftlichen und koordinierten Ansprache der Politik durch die Branche. Aus diesem Grund sei es essentiell gewesen, den Dachverband ins Leben zu rufen, erklärte Stecker. Er verwies darauf, dass die Verbände die geborenen Ansprechpartner der Politik seien und die Legitimation umso größer ist, je höher der Organisationsgrad und je größer die Aktivitäten der Mitglieder sind.

 

Für die Organisatoren war es eine ganz besondere Freude, dass mit Paul Gauselmann auch der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen Automatenindustrie e.V. (VDAI) und zugleich Ehrenvorstand des DAV zu den Teilnehmern des Tag des Automatenunternehmers sprach. Der „Senior der Branche“ berichtete über seine Verbindungen zu DAV und BA und wagte einen Rundumblick auf die Herausforderungen für die Branche. Hierbei ging er u.a. auf die Themen Zertifizierung und ein biometrisches Zugangskontrollsystem ein. Er zeichnete hierbei die Vision, dass die Branche zukünftig nur wie ein Auto unterwegs sein sollte – mit TÜV-Siegel und Ampel.

 

Das weitere Programm umfasste zahlreiche interessante Referate rund um das gewerbliche Automatenspiel in Deutschland – so u.a. über den „Härtefall“ und „Aktuelle Entwicklungen der glücksspielrechtlichen Rechtsprechung in den Bundesländern“. Nach der Mittagspause befassen sich die verschiedenen Referenten mit dem „BA und seinen Aktivitäten“. Hierbei präsentieren sich sowohl die BA-Fachverbände als auch die Arbeitskreise mit ihren Themen – angefangen von der Gastronomieaufstellung, über den Kampf gegen das illegale Spiel und hin bis zur Zertifizierung. Die gesamte Bandbreite branchenspezifischer Themen wurde hierdurch gekonnt abgedeckt.

 

Kultureller Höhepunkt des Tag des Automatenunternehmers war sicher mit der „Night of Charity and Entertainment“die Abendveranstaltung am 26. April 2016. Hierzu haben sich über 200 Teilnehmer im ChorForum Essen zusammengefunden, um in der ganz besonderen Atmosphäre einer ehemaligen Kirche einen Abend ganz im Zeichen des Einsatzes für den guten Zweck mitzuerleben. Für den DAV bot dies den perfekten Rahmen, um den mit 5.000 Euro dotierten Karl-Besse-Preis an den diesjährigen Preisträger zu überreichen. Mit Pater Otto Nosbisch vom Orden der Salesianer Don Bosco in Essen wurde hierbei eine herausragende Persönlichkeit geehrt, die sich seit vielen Jahren für die Kinder- und Jugendarbeit einsetzt. Der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, hielt die Laudatio auf Pater Nosbisch und betonte dessen besondere Gabe, Menschen mit Menschen zusammen zu bringen. Auch der Namensträger des Preises, BA-Ehrenpräsident und DAV-Ehrenvorsitzender Karl Besse, ließ es sich nicht nehmen, einige wohl gewählte Worte an die Anwesenden zu richten und hierbei die BA-Mitgliedsverbände zur Geschlossenheit aufzurufen. Für Besse war es eine ganz besondere Freude, dass seine Tochter Nicole gemeinsam mit zwei weiteren Musikern die Preisverleihung musikalisch gestaltete.

 

Durch den Verkauf von Jetons für die durch die Teilnehmer mit sehr großer Begeisterung angenommene Players Lounge sowie die Versteigerung einer M-Box Soccer Edition – gesponsert durch die Gauselmann AG – eines E-Bikes – gesponsert durch Löwen und Crown – und eines Segways – gesponsort durch Bally Wulff – konnten insgesamt 47.777 Euro für den guten Zweck eingenommen werden. Ein großartiger Erfolg der „Night of Charity and Entertainment“, den die Moderatoren Simone Storch, Wolfgang Pütz und Freddy Fischer kurz vor Mitternacht verkünden konnten. Für die tolle Stimmung trugen nicht zuletzt auch die hervorragende Sängerin und Entertainerin Kat Moore, die die Gäste im ChorForum mit ihrem umfangreichen Repertoire perfekt musikalisch unterhielt – sowie die durch die Schmidt-Gruppe gesponserte Cocktail-Bar bei.

 

Der zweite Veranstaltungstag stand am 27. April 2016 zunächst ganz im Zeichen der Jahreshauptversammlung 2016 des DAV, bei der sowohl die Regularien abgehandelt wurden als auch das Kompetenzteam an der Spitze des DAV bestätigt wurde. Eine Bestätigung für die sehr gute Arbeit der Entscheidungsträger im mitgliederstärksten Landesverband des BA. Der Einstieg in den Nachmittag wurde durch den Kabarettisten, Sportler, Pfarrer und Redner Rainer Schmidt gestaltet, der die Teilnehmer mit seinem Beitrag „Höher, schneller, heiter – Von der Lust an der Leistung und der Kunst mit Grenzen zu leben“ begeisterte. Rainer Schmidt verdeutlichte, dass keine Hürde hoch genug ist, um nicht doch übersprungen werden zu können. Auch von Handicaps und scheinbaren Grenzen darf sich der Mensch nicht aufhalten lassen – eine Analogie, die auch auf treffende Weise für das gewerbliche Automatenspiel in Deutschland anwendbar ist.

 

Abschließender Höhepunkt war das Streitgespräch zum Thema „Automatenspiel: Großes Angebot – große Probleme, kleines Angebot - kleine Probleme?“. Die charmante Moderatorin Petra Schwarz führte die Gesprächsteilnehmer Martin-Sebastian Abel (MdL, Bündnis 90/Die Grünen), Prof. Jörg Häfeli (Hochschule Luzern), Dr. Tobias Hayer (Universität Bremen) und Ralf Witzel (MdL, FDP) gekonnte durch die einstündige Diskussion rund um verschiedene Aspekte des gewerblichen Automatenspiels. Während sich die Wissenschaftler mit der Frage auseinandersetzten, inwieweit es beim Automatenspiel einen Zusammenhang zwischen Angebot und Problemlast gibt, lenkten die beiden Landtagsabgeordneten aus Nordrhein-Westfalen den Blick erwartungsgemäß auf die Regulierung des Gesetzgebers und diskutierten hierbei verschiedene Ansätze. Für die Teilnehmer bot dies eine überaus spannende und interessante Konstellation, die das Streitgespräch wie im Flug vergehen ließ und somit einen würdigen Abschluss für den Tag des Automatenunternehmers bot.

 

Umrahmt wurde die zweitätige Veranstaltung durch eine umfangreiche Produktausstellung. Hersteller von Geldspielgeräten, Partnerfirmen der BA-Service GmbH sowie weitere Dienstleister rund um das gewerbliche Automatenspiel präsentierten ihre Produkte und informierten über Neuheiten. Somit konnten die Besucher der Veranstaltung auch die Pausen nutzen, um sich einen Wissensvorsprung zu verschaffen und praktische Erkenntnisse für ihren Unternehmensalltag zu sammeln.  

 

Mit dem Tag des Automateunternehmers konnten BA und DAV gemeinsam ein neues und facettenreiches Veranstaltungsformat für die Bedürfnisse des aktiven Unternehmers etablieren, das sicher in geeigneter Weise seine Fortsetzung finden wird. Seien wir gespannt!

 

Allen Mitwirkenden an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank!

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von rund 2.000 organisierten Aufstellunternehmern. Mit seiner föderalen Struktur, organisiert in 11 Landesverbänden und 2 Fachverbänden, gestaltet der BA die Zukunft der Branche. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist als Verein organisiert. Unser Verband ist ein Spitzenverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V.
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