Herbstversammlung des HMV

Herbstversammlung des Hessischen Münzautomaten-Verbandes e.V. in Butzbach – Positionsfindung in stürmischen Zeiten

Am vergangenen Mittwoch, dem 18. November 2015, fand im Bürgerhaus Butzbach die traditionelle Herbstversammlung des Hessischen Münzautomaten-Verbandes e.V. (HMV) statt. Michael Wollenhaupt, 1. Vorsitzender des HMV, eröffnete die Versammlung wie gewohnt pünktlich um 12:00 Uhr.

Nach Abhandlung der Formalien standen zunächst einige Satzungsänderungen im Raum. Diese erfolgten aus verbandspolitischen bzw. steuerrechtlichen Erwägungen. Wichtigste Änderung ist, dass ein Austritt aus dem HMV erstmals nach zwei Jahren ununterbrochener Mitgliedschaft zulässig ist. Hier werden „Mitnahmeeffekte“ der guten Verbandsarbeit vermieden.

Sodann wurden die branchenspezifischen Grundsatzpositionen des HMV diskutiert. Hintergrund ist, dass gegenüber Politik und Verwaltung Positionen und Auffassungen der Automatenunternehmer vertreten werden müssen. Der HMV entschloss sich, alle Mitglieder an den politischen Diskussionen zu beteiligen. Hier diskutierten bspw. die Unternehmer darüber, ob es ein Sportwettangebot auch in Spielhallen geben sollte, über die Praktikabilität eines Sperrsystems oder auch ein freiwilliges Zutrittsalter ab 21 Jahren in Spielhallen. Die in konstruktiver Diskussion erarbeiteten Positionen werden in die Gremien des Bundesverbandes Automatenunternehmer e.V. (BA) und des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) getragen, um so brancheneinheitliche Positionen in der politischen Kommunikation vertreten zu können.

Anschließend berichtete der 2. Vorsitzende des HMV, Michael Stang, über die Neurungen in der Gastronomieaufstellung. Besonderen Raum nahmen hier Erläuterungen der technischen Sicherungsmaßnahmen ein, welche seit dem 10. November 2015 bei jeder Gastronomieaufstellung vorhanden sein müssen. Die Hersteller erhielten hiernach die Gelegenheit, ihre Konzepte zur Einhaltung der gesetzlichen Normen zu präsentieren.

Im juristischen Teil der Versammlung informierten die Justitiare des HMV, RAin Christel Sondermann und RA Horst Riemer, gemeinsam mit dem Justitiar des BA, RA Stephan Burger, über die aktuellen Schwerpunkte. Besonderen Raum nahmen die Entwicklungen rund um den Glücksspielstaatsvertrag ein. Daneben wurden selbstverständlich die aktuellen Verfahren der Branche vor dem Bundesverfassungsgericht und die Auseinandersetzungen rund um die Spielapparatesteuer beleuchtet.

Der Geschäftsführer der AWI Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH, Dirk Lamprecht, konnte im Anschluss daran die PR-Kampagne der Deutschen Automatenwirtschaft präsentieren und den Mitgliedern Neuigkeiten hinsichtlich der automatenspezifischen Ausbildungsberufe vorstellen.

Die Versammlung war insgesamt von sachlichen und produktiven Diskussionen geprägt. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Die Aufstellunternehmer konnten um 16:30 Uhr gestärkt und zufrieden den Weg nach Hause antreten.

Mit freundlichen Grüßen

RA Stephan Burger
Justitiar

 

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von rund 2.000 organisierten Aufstellunternehmern. Mit seiner föderalen Struktur, organisiert in 11 Landesverbänden und 2 Fachverbänden, gestaltet der BA die Zukunft der Branche. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist als Verein organisiert. Unser Verband ist ein Spitzenverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V.
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