JHV des BAV

Jahreshauptversammlung des Bayerischen Automaten-Verband e.V. – BAV-Vorstand einstimmig wiedergewählt – der BA gratuliert!

Am 29. April 2015 fand in München im Hotel Hilton die diesjährige Jahreshauptversammlung des Bayerischen Automaten-Verband e.V. (BAV) statt.
Traditionsgemäß begann die Versammlung mit einer kleinen Kaffeepause, so dass kurz vor 10:30 Uhr der 1. Vorsitzende des BAV, Andy Meindl, die befreundeten Vertreter von BA-Mitgliedsverbänden, wie den 1. Vorsitzenden des Automaten-Verband Saar e.V. (AVS), Christian Antz, den 1. Vorsitzenden des Hessischen Münzautomaten-Verband e.V. (HMV), Michael Wollenhaupt und seinen Stellvertreter Michael Stang, Sabine Dittmers-Meyer, Vorstandsmitglied des Fachverband Gastronomie-Aufstellunternehmer e.V. (FGA), sowie Vertreter des TÜV InterCert Saar, den Geschäftsführer der AWI Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH (AWI), Dirk Lamprecht, den BA-Präsidenten, Thomas Breitkopf, die Geschäftsstelle des BA und schließlich den neuen Länderreferenten der Deutschen Automatenwirtschaft e.V. (DAW) begrüßte.

Im Jahresbericht ging der 1. Vorsitzende des BAV ausführlich auf die Arbeit des BAV im vergangenen Jahr ein. Besonders stand natürlich die Zertifizierung im Fokus der Arbeit. Hier haben sich vom BAV vor allem die Stellvertretende Vorsitzende Petra Höcketstaller und der BAV-Schatzmeister Thomas Kießling intensiv eingebracht, um das Projekt inhaltlich voran zu bringen. Der BAV-Vorsitzende sprach dem gesamten Vorstand seinen großen Dank für die geleistete Arbeit aus.

Der Geschäftsführer der AWI referierte u.a. zur Ausbildung und stellte den neuen Ausbildungsberuf vor. Er richtete den Appell an die Unternehmer, weiterhin auszubilden und wies dabei auch auf die Möglichkeit hin, die das sogenannte Wegebau-Programm für schon im Betrieb Beschäftigte bietet. Hier können gute und noch  ungelernte Mitarbeiter innerhalb eines Jahres  einen qualifizierten Abschluss erreichen. Dies bietet zwei Vorteile: Zum einen verfügt der Mitarbeiter mit dieser Maßnahme über einen staatlichen Abschluss der IHK, zum anderen hat der Unternehmer einen essentiellen Beitrag zur Mitarbeiterbindung geleistet. Diese beiden Aspekte sind bei der derzeitigen Arbeitsplatzsituation für den Unternehmer von großem Vorteil. Lamprecht berichtete auch über die Arbeit in der DAW. Die Anforderungen an die politische Arbeit ist sehr wohl gestiegen, aber Bayern liegt in der Bewältigung der Probleme,  nach dem Motto: Mit Laptop und Lederhose, weit vorne. Auch die hervorragende Arbeit hinsichtlich Sozialkonzept, die federführend für Bayern durch Petra Höcketstaller  geleistet wird, war Thema der Ausführungen.

Nach dem Vortrag des Schatzmeisters, Thomas Kießling, und der anschließenden Entlastung des Vorstandes erfolgte die Wahl des neuen Vorstandes. Hierbei wurden Andy Meindl und Petra Höcketstaller einstimmig wiedergewählt. Thomas Breitkopf nutzte die Gelegenheit, herzlich zu gratulieren und betonte in einem kurzen Statement die enorme Wichtigkeit der Einigkeit der Landesverbände innerhalb der BA Struktur. Er lud Andy Meindl dazu ein, die Zukunft der Aufstellerschaft gemeinsam im Verbund mit dem BA zu gestalten. Breitkopf lobte zudem das hervorragende Engagement von Petra Höcketstaller, die er schon in der Vergangenheit als sachorientierte Mitgestalterin wichtiger Branchenthemen in der Zusammenarbeit schätzen gelernt hatte.

Auch der Schatzmeister, Thomas Kießling , sowie der erweiterte Vorstand mit Marco Spitzenberger, Gerhard Strunz und Georg Koselka wurden einstimmig wiedergewählt.

Anschließend wurden traditionsgemäß die Jubilare für ihre 25- und 40-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Hervorzuheben ist hier Herr Peter Seelmann, der 60 Jahre Mitglied im BAV ist, der jedoch leider seine Auszeichnung nicht persönlich entgegennehmen konnte. Einen herrlichen, prall gefüllten Präsentkorb sowie eine gerahmte Urkunde durften die anwesenden Jubilare entgegen nehmen.

Das zentrale Thema der Versammlung, die Zertifizierung, wurde von Thomas Doms von TÜV InterCert Saar präsentiert. Bei dieser Zertifizierung werden vor allem Kriterien zum Spieler- und Jugendschutz geprüft und der aktuelle Status der Zertifizierung vorgestellt.
Demnach wurden bisher 84 Spielhallen, 233 Konzessionen, 2 Gaststätten zertifiziert. Für 30 weitere Spielhallen und 57 Konzessionen bestehen bereits Terminvereinbarungen und es gibt für mehr als 100 Spielhallen weitere Anfragen. Die Durchfallquote der bisher zertifizierten Betriebe liegt bei ca. 8%.
Im Sinne einer transparenten Kommunikation informierte Dohms über erste Ergebnisse. So  zeigt sich, dass die Sozialkonzepte gut und umfassend umgesetzt werden und gut ausgebildete Mitarbeiter, die hohes Engagement zeigen, sehr bemüht sind, den Präventions- und Jugendschutz bestmöglich umzusetzen. Auch viele freiwillige Initiativen und Ideen findet man in den Betrieben. Die Dokumentation der eigenen Arbeit ist dagegen in einigen Betrieben noch verbesserungswürdig. Eine Anmeldung für die Zertifizierung ist auf der äußerst informativen Webseite www.spielzert.de möglich.

Auch die Preise der Zertifizierung sind moderat und beziehen sich auf 2 Jahre. Der BAV-Vorsitzende stellt klar, dass diese Kosten kein Kriterium sein dürften, denn der Nutzen ist sowohl für das Unternehmen als auch hinsichtlich der politischen Dimension enorm. Auch der 1. Vorsitzende des AVS bestätigte dies und will seine Mitgliedsunternehmen über den Landesverband auch finanziell unterstützen, um die Zertifizierung im Saarland anzuschieben.
An der Versammlung teilnehmende Gastronomieaufsteller diskutierten, wie die Zertifizierung für die Gastronomie aussieht.

Um den Jugend- und Spielerschutz nach vorne zu tragen, aufzuklären und Vorurteile abzubauen, sowie die Zertifizierung zu kommunizieren haben sich die Bayern wieder etwas Besonderes ausgedacht - den Präventionstag. Unter dem Motto „So leben wir Spieler- und Jugendschutz“ sollen Aufstellunternehmer, Behörden, kommunale Träger, aber auch Politiker und Verwaltung, in ihre Betriebe einladen. Die engagierte Unternehmerin und Stellvertretende Vorsitzende Höcketstaller stellte das Projekt „Präventionstag“ vor. Sie appellierte an die Unternehmer den Präventionstag in ihrer Kommune durchzuführen und sich damit aktiv in die kommunale Arbeit einzubringen. Der BA begrüßt diese zukunftsorientierte Idee, mit der der BAV seine Mitglieder motiviert und diese hierbei auch unterstützen wird. Dies entspricht genau der Richtung, die der BA in seiner politischen Arbeit anstrebt.
Weitere Ausführungen wurden zum Sozialkonzept und zu dem beim BAV entwickelten Sicherheitskonzept vorgetragen. Dieses Sicherheitskonzept, das ebenfalls der unermüdlich wirkenden Höcketstaller zu verdanken ist, wurde für die bayerischen Aufstellunternehmer, entwickelt. Dieses Produkt, bisher unter den BA-Landesverbänden ein einmaliges Angebot, ist auch für Aufstellunternehmer in ganz Deutschland attraktiv.

Schließlich berichtete der BAV-Justitiar, RA Christian Szegedi, wie gewohnt kompetent und zuverlässig, über die am Tag zuvor in Berlin veranstaltete Erweiterte BA-Juristenkonferenz. Hierbei ging es um einen Überblick der aktuell zugelassenen Verfassungsklagen. Thomas Breitkopf konnte die Ausführungen noch ergänzen.

Die BAV-Versammlung bot durch die inhaltliche Themendichte den Mitgliedsunternehmern aus Bayern beste Gelegenheit, sich über alle aufstellerrelevanten Branchenthemen zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Simone Storch
Geschäftsführerin

 

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von rund 2.000 organisierten Aufstellunternehmern. Mit seiner föderalen Struktur, organisiert in 11 Landesverbänden und 2 Fachverbänden, gestaltet der BA die Zukunft der Branche. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist als Verein organisiert. Unser Verband ist ein Spitzenverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V.
+49 30 726255-00
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