DAW Summit 2014

DAW Summit 2014 – Hohe Resonanz für eine gelungene Veranstaltung.


Erstmalig fand am 04. Juni 2014 der ganztägige „DAW Summit – Kongress der Deutschen Automatenwirtschaft“ statt. In den beeindruckenden Räumlichkeiten des Axica-Kongresszentrums – eingebettet in das historische Ensemble des Pariser Platzes am Brandenburger Tor – kamen über 400 Teilnehmer zusammen, um sich über Probleme, Herausforderungen, aber vor allem auch über die Chancen des gewerblichen Geldspiels auszutauschen.

Aufstellunternehmer aus ganz Deutschland waren ebenso anwesend wie Politiker, Wissenschaftler, Medienvertreter und Repräsentanten der Branchenverbände. Der Kongress bot für alle Beteiligten eine optimale Plattform für einen offenen Dialog und viele Gäste nutzten die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen.

RA Georg Stecker, seit April 2014 Sprecher des Vorstandes des neu gegründeten Dachverbandes „Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.“, eröffnete um 10:30 Uhr den Kongress und hieß alle Teilnehmer herzlich willkommen. In seiner Rede ließ Stecker die ersten Wochen als Sprecher Revue passieren und hob in besonderem Maße die Rolle der über 70.000 Mitarbeiter der Automatenbranche hervor, die in der öffentlichen Wahrnehmung oftmals kaum Beachtung fänden. Gleichzeitig appellierte Stecker an die Branche, geeint aufzutreten und gemeinsam die kommenden Herausforderungen anzugehen.

Mit Stolz konnte Georg Stecker mit Friedrich Merz den ehemaligen Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, einen profilierten Wirtschaftspolitiker als Eröffnungsredner begrüßen. Unter dem Titel „Der Staat und seine Bürger: Freiheit in Verantwortung oder Misstrauen und Regulierung?“  schlug Merz in seiner Rede einen historischen Bogen und vermittelte dabei den Zuhörern die Hintergründe staatlicher Regulierung. Er betonte, dass wir momentan in der freiheitlichsten Gesellschaft und Wirtschaftsordnung leben würden, die es bisher in Deutschland gegeben habe. Über Regulierung dürfe man sich nicht immer nur beklagen.  Dennoch sei es wichtig, dass sich die Branche für ihre Interessen nachdrücklich einsetze, um vorhandene Auswüchse der Regulierung zu beseitigen.

Der Eröffnung des Kongresses schloss sich ein besonderer Programmpunkt an. Der Senator für Gesundheit und Soziales des Landes Berlin, Mario Czaja (CDU), nahm von den Vorsitzenden der vier Spitzenverbände zwei Schecks in Höhe von je 10.000 Euro entgegen, die karitativen Einrichtungen in Berlin zu Gute kommen. „Ich sage nachdrücklich, dass wir von Herzen Gutes tun“, betonte Georg Stecker. Stellvertretend für die Einrichtungen bedankte sich Senator Czaja für die Spenden und zeigte sich offen für einen konstruktiven Dialog zwischen Politik und Automatenwirtschaft.

Am Nachmittag verteilten sich die Kongressteilnehmer auf sechs verschiedene Panels, die eine große Spannbreite an branchenrelevanten Themenfelder veranschaulichten – so u.a. „Spiel und Regulierung“, „Responsible Gaming“ oder „Quo vadis Glücksspielrecht?“. In jedem Panel stellten Experten in Kurzvorträgen neue Entwicklungen im politischen oder  juristischen Bereich vor, informierten über Erkenntnisse aus dem Ausland, lieferten praktische Hinweise für Aufstellunternehmer und gaben Einblicke in neue Präventionsansätze.

Auch der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) war auf dem DAW-Summit stark vertreten. So verbanden der Vorstand und viele Mitglieder des Präsidiums die Reise nach Berlin anlässlich der BA-Jahreshauptversammlung mit einem Besuch des Kongresses. Darüber hinaus wirkten eine Reihe von Justitiaren der BA-Landesverbände und die BA-Geschäftsführerin aktiv als Moderatoren bei der inhaltlichen Ausgestaltung des Nachmittages mit.

Den Abschluss des Kongresses bildete ein pointierter Vortrag von Prof. Dr. Norbert Bolz von der Technischen Universität Berlin. Der renommierte Medienwissenschaftler ließ mit der These aufhorchen, dass derjenige krank sei, der nicht spiele. Draus leitete Bolz das „11. Gebot“ ab: „Du sollst spielen!“.

In seinem Schlussstatement bedankte sich Georg Stecker für die Organisation des Kongresses und zog ein positives Fazit.

Um 19:00 Uhr schloss sich dem DAW Summit das traditionelle Sommerfest der deutschen Automatenwirtschaft an. Dies gab den Teilnehmern die Möglichkeit, bei gutem Essen und in einer stimmungsvollen Atmosphäre den Tag ausklingen zu lassen.

Der DAW Summit 2014 war eine gelungene Veranstaltung, die hochkarätige Referenten vereinte, verschiedenste Themenfelder abdeckte und Raum für konstruktive Debatten bot.  Die Branche hat damit eine gute Grundlage gelegt, die Öffentlichkeit zu erreichen. Dieser Impuls sollte für eine Verbandspolitik im Interesse der Automatenunternehmer weiter genutzt werden.

Beste Grüße

Simone Storch
Geschäftsführerin

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von rund 2.000 organisierten Aufstellunternehmern. Mit seiner föderalen Struktur, organisiert in 11 Landesverbänden und 2 Fachverbänden, gestaltet der BA die Zukunft der Branche. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist als Verein organisiert. Unser Verband ist ein Spitzenverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V.
+49 30 726255-00
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