BA-Vertreter im Expertenaustausch zu den Erfordernissen einer neuen Glücksspielregulierung

BA-Vertreter im Expertenaustausch zu den Erfordernissen einer neuen Glücksspielregulierung – Zukunft heißt: „Vollzug. Qualität. Digitalisierung.“

Mit BAdirekt Nr. 01/2017 haben wir Sie auf die Veranstaltung „Erfordernisse an eine neue Glücksspielregulierung. Interdisziplinäres, wissenschaftliches Hearing“ der Zeitschrift für Wett- und Glücksspielwesen (ZfWG) hingewiesen. Diese hat nunmehr am vergangenen Donnerstag im Besucherzentrum des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung in Berlin stattgefunden.

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Dr. Franz W. Peren (Forschungsinstitut für Glücksspiel und Wetten) gab die bis zur letzten Minute spannende und interessante Veranstaltung, die mit hochkarätigen Experten aus den Bereichen Recht, Medizin/Psychologie, Soziologie, Ökonomie, TÜV und Unternehmerische Praxis besetzt war, einen Überblick über den Status Quo der Glücksspielregulierung und zeigt mögliche Ansätze für eine zukünftige Regulierung auf. Hier sorgten vor allem die Beiträge von Prof. Dr. Gregor Kirchhoff (Universität Augsburg), Prof. Dr. Marc Liesching (HTWK Leipzig) und Prof. Peren für den Blick nach vorne.

Als „Praktiker“, also Unternehmer von der Basis, waren zwei BA-Vertreter nach Berlin eingeladen.

BA-Ehrenpräsident und 1. Vorsitzender des Bayerischen Automaten-Verband e.V. (BAV), Andy Meindl, und Präsident des BA sowie 1. Vorsitzender des Verbandes der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V., Thomas Breitkopf, vermittelten den Anwesenden, in welche Richtung zwei aktive Unternehmer über die zukünftige Ausrichtung des deutschen Glücksspielmarktes denken.

Meindl stellte hierbei insbesondere die Zertifizierung von Spielstätten in den Fokus seiner Betrachtung:

„Bereits im Sommer 2013 gab es die ersten Informationen von Prof. Dr. Dr. Peren zu einer möglichen Zertifizierung von Spielhallen für „Jugend- und Spielerschutz“ auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse. Sofort war ich begeistert von dieser Idee und habe aktiv mit meinen Kollegen an der Umsetzung mitgewirkt. Der Bayerische Automatenverband e.V. (BAV) war der Vorreiter für dieses Projekt. Die Politik hat den Qualitätsgedanken positiv aufgenommen,  der jetzt erstmals in den Anwendungshinweisen zum Bayerischen Spielhallengesetz zu finden ist.“

Auch Breitkopf sieht das Qualitätskriterium einer unabhängigen Zertifizierung als unverzichtbares Instrument einer zukünftigen Glücksspielregulierung. Dieses muss jedoch einhergehen mit einer Verbesserung des Vollzugs und mit einer Akzeptanz des Gesetzgebers für neue technische Lösungen und Digitalisierung.

„Wir verfügen mit der Zertifizierung und der biometrischen Einlasskontrolle über Lösungen, die staatsentlastend wirken und zugleich den Jugend- und Spielerschutz auf einem ganz neuen Niveau sichern. Hierfür muss der Gesetzgeber nunmehr geeignete gesetzliche Grundlagen schaffen“, appellierte der BA-Präsident abschließend an die politischen Entscheidungsträger.

Mit ca. 120 Gästen aus ganz Deutschland stach diese Veranstaltung aus dem derzeitigen Angebot durch einen intensiven und kontroversen Austausch von Argumenten positiv heraus.

Einen ausführlichen Veranstaltungsbericht übersenden wir Ihnen gerne in den kommenden Tagen.

Beste Grüße

Ihre

Simone Storch
Geschäftsführerin

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von rund 2.000 organisierten Aufstellunternehmern. Mit seiner föderalen Struktur, organisiert in 11 Landesverbänden und 2 Fachverbänden, gestaltet der BA die Zukunft der Branche. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist als Verein organisiert. Unser Verband ist ein Spitzenverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V.
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