Pressegespräch in Berlin

Pressegespräch in Berlin erzeugt eine große Medienresonanz

Nachdem wir Ihnen mit BAdirekt Nr. 08 vom 27. Januar 2017 über ein Pressegespräch in Stuttgart berichtet haben, möchten wir Sie heute gerne über ein Gespräch mit den Medien informieren, das gestern hier in Berlin stattgefunden hat.

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) und der Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. haben die Berliner Medienvertreter eingeladen, um über die aktuelle Situation des gewerblichen Automatenspiels in der Bundeshauptstadt aufzuklären. Insbesondere vor dem Hintergrund des noch immer nicht abgeschlossenen Sonderverfahrens zur Erteilung einer glücksspielrechtlichen Erlaubnis und der damit verbundenen großen Unsicherheit für die Spielhallenbetreiber in Berlin ist es wichtig, die Öffentlichkeit kontinuierlich über die gegenwärtige Lage zu informieren. Dabei geht es auch darum, Vorurteilen entgegen zu wirken und neue Impulse zu setzen. Vor diesem Hintergrund wurden anlässlich des Pressegespräches auch die Möglichkeiten der biometrischen Einlasskontrolle durch Gerätepräsentationen der Firmen Bally Wulff und adp Gauselmann vorgestellt.

Gerne möchten wir Ihnen nachfolgend den Wortlaut der Pressemitteilung übersenden, die flankierend zu dem Gespräch an die Berliner Medien übersandt wurde:

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Spielhallenbetreiber gehen in die Offensive
 
Mindestabstandsregelungen und Verbot von Mehrfachkonzessionen – Die Deutsche Automatenwirtschaft wehrt sich gegen Kahlschlag.
 
Berlin, 02. März 2017. Verbesserung des Jugend- und Spielerschutz durch biometrische Einlasskontrollen sowie freiwillige TÜV-Zertifizierungen – Berlins Spielhallenbetreiber gehen in die Qualitätsoffensive. „Wenn es um die geplante Schließung von Spielhallen geht, sollen die überleben, die sich an Gesetze halten“, erklärt Thomas Breitkopf, Präsident des Bundesverband Automatenunternehmer e.V. und erster Vorsitzender  des Verbandes der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. „Rigorose Mindestabstandsregelungen und das Verbot von Mehrfachkonzessionen, wie es das aktuelle Spielhallengesetz vorsieht, würden lediglich für einen Kahlschlag bei den gewerblichen Spielhallen sorgen - ohne Rücksicht auf die Qualität des Angebotes“, so Breitkopf weiter.

Schließungen nach dem Rasenmäherprinzip sind auch für Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft e.V. nicht hinnehmbar: Das Spielhallengesetz bewirkt, dass immer mehr Freizeitspieler in die Illegalität abdriften“, prognostiziert Stecker und verweist auf die Vielzahl illegaler Spielangebote, die schon jetzt in Berlin existieren. Mehr als zehn Prozent der Umsätze im Glücksspielbereich würden zudem deutschlandweit im sogenannten schwarzen Markt erzielt.

Die Deutsche Automatenwirtschaft will den Gesetzgeber von einem Paradigmenwechsel in der Regulierung des Jugend- und Spielerschutzes überzeugen. Dem technischen Fortschritt muss in Form geeigneter gesetzlicher Grundlagen für die biometrischen Einlasskontrollsysteme Rechnung getragen werden. Dies würde gleichzeitig die Spielhallenbetreiber ermutigen, auf die Qualitätsoffensive aufzuspringen und die innovativen Systeme flächendeckend zu implementieren. Vorstandssprecher Stecker will sich in jedem Fall für ordentlich geführte Spielhallen stark machen. „Wir unterstützen alle die, die sich an Regeln halten. Wir stehen für das legale Spiel!“

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Mit Vertretern von mehr als zehn unterschiedlichen Medien - darunter auch Radio- und Fernsehsender - war das Pressegespräch sehr gut besucht und hat demzufolge auch eine große Resonanz in der Berichterstattung hervorgerufen. Ein erster Blick in die veröffentlichten Artikel zeigt, dass insbesondere die Möglichkeiten der biometrischen Einlasskontrolle von den Medien mit großem Interesse aufgegriffen wurden.

Hierzu möchten wir Ihnen gerne nachfolgend drei Online erschienene Artikel zur  Lektüre empfehlen:

•    Spielhallen Betreiber wollen Kontrolle des Fingerabdrucks einführen;
Quelle: Berliner-Zeitung.de,  http://www.berliner-zeitung.de/25953382

•    Spielhallen wollen Gesichtsscanner;
Quelle: Bild.de, http://www.bild.de/regional/berlin/casinos/spielhallen-wollen-gesichtsscanner-50674706.bild.html

•    Spielhallenbetreiber wollen Gesichtsscanner einsetzen;
Quelle: Tagesspiegel.de, http://www.tagesspiegel.de/berlin/gluecksspiel-in-berlin-spielhallenbetreiber-wollen-gesichtsscanner-einsetzen/19466728.html#

Die Vertreter der Automatenwirtschaft konnten in dem Gespräch zudem die Unterschiede zwischen den legalen Spielhallen und den zahlreichen Café-Casinos in Berlin darlegen und darüber aufklären, welche Maßnahmen des Jugend- und Spielerschutzes in Spielhallen umgesetzt werden.

Nach Einschätzung aller Beteiligter wurde durch das Pressegespräch ein weiterer Schritt in die richtige Richtung getan, um die Öffentlichkeit in Berlin sowohl über die Qualität des legalen gewerblichen Automatenspiels  als auch die Gefahren illegaler Angebote zu informieren.

Der BA sieht es als seine Daueraufgabe, eine fortlaufende Kontaktpflege zu den Medien zu praktizieren und wird auch weiterhin unter dem Dach der DAW und mit seinen Mitgliedsverbänden Öffentlichkeitsarbeit praktizieren.

Beste Grüße

Ihre
Simone Storch
Geschäftsführerin

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von rund 2.000 organisierten Aufstellunternehmern. Mit seiner föderalen Struktur, organisiert in 11 Landesverbänden und 2 Fachverbänden, gestaltet der BA die Zukunft der Branche. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist als Verein organisiert. Unser Verband ist ein Spitzenverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V.
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