Pressegespräch in Stuttgart

 

Pressegespräch in Stuttgart - Einsatz für eine Regulierung nach qualitativen Maßstäben | Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit

eine kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit ist nach wie vor unerlässlich, über die Positionen der Deutschen Automatenwirtschaft zu informieren und damit auch ihre Interessen - die Interessen der organisierten Unternehmer - offensiv zu vertreten. Wir verfolgen zudem das Ziel Vorurteile abzubauen und transparent für alle Fragen zur Verfügung zu stehen.

In diesem Sinne hat am gestrigen Donnerstag ein Pressegespräch in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart stattgefunden. Organisiert und vorbereitet durch den Dachverband „Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.“ (DAW),  in enger Kooperation mit dem Automaten-Verband Baden-Württemberg e.V. (AV Ba-Wü) und dem Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA), konnte den Journalisten die Situation des gewerblichen Automatenspiels dargelegt werden. Mit den Pressevertretern sprachen RA Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes der DAW, Michael Mühleck, 1. Vorsitzender des AV Ba-Wü und die Geschäftsführerin des BA, Simone Storch. Den Branchenvertretern ging es zum einen darum, die vielfältigen Folgen des quantitativen Regulierungsansatzes aufzuzeigen. Georg Stecker betonte u.a., dass stattdessen die Qualität als Kriterium für Auswahlentscheidungen relevant sein sollte. Zum anderen zeigten die Vertreter der Branche auf, welche innovativen technischen Möglichkeiten die Automatenwirtschaft für einen effektiven Jugend- und Spielerschutz bereit hält und damit nach Lösungen sucht, die den berechtigten Anforderungen an den Verbraucherschutz gerecht werden.

Begleitend zum Gespräch wurde auch eine Pressemitteilung versandt, die ich Ihnen nachfolgend gerne zur Lektüre empfehlen möchte:


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Glücksspiel in Baden-Württemberg: Bisheriger Regulierungsansatz fördert illegales Spiel

Die Deutsche Automatenwirtschaft setzt sich in Baden-Württemberg für eine Regulierung nach qualitativen Maßstäben ein

Stuttgart, 26. Januar 2017. „Während die legalen gewerblichen Spielhallen Mitte des Jahres ihre Konzessionen verlieren und eine große Unsicherheit herrscht, ob und wie wir unsere Betriebe weiterführen können, wird das Geschäft mit illegal aufgestellten Geldgewinnspielgeräten in Wettbüros und Hinterzimmercasinos weiter blühen“, erklärt Michael Mühleck, 1. Vorsitzender des Automaten-Verband Baden-Württemberg e.V. „Dabei gibt es im Bereich des gewerblichen Automatenspiels innovative technische Lösungen, mit denen wir den Jugend- und Spielerschutz noch weiter verbessern können“, so Mühleck weiter.

Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes des Dachverbandes „Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.“, geht noch einen Schritt weiter und fordert, dass sich der Regulierungsansatz zukünftig an qualitativen statt rein quantitativen Kriterien ausrichtet. „Es kann nicht im Sinne einer vernünftigen Politik sein, dass sich die Situation auf dem illegalen Glücksspielmarkt verschlimmert, während durch Mindestabstandsregelungen und das Verbot von Mehrfachkonzessionen bis zu zwei Drittel aller legal und ordentlich geführten Spielhallen in Baden-Württemberg schließen müssen“, so Stecker.

Aus diesem Grund setzt sich die Deutsche Automatenwirtschaft länderübergreifend für eine Qualitätsoffensive ein. Mit unabhängigen Zertifizierungen von Spielstätten durch TÜV-Organisationen wurde bereits ein wirkungsvolles Instrument geschaffen, um qualitative Kriterien in die bestehende Spielhallenregulierung zu integrieren und dadurch das Niveau der Betriebe weiter anzuheben. „Uns ist bewusst, dass wir dem Verbraucher ein sensibles Produkt der Freizeitgestaltung anbieten. Dem tragen wir Rechnung. Ein sinnvoller Weg hierzu könnte zum Beispiel die Einführung eines auf biometrischen Merkmalen fußenden Zugangskontrollsystems zur Sicherung des Jugend- und Spielerschutzes in Spielhallen sein.“, ergänzt Georg Stecker abschließend.

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Insgesamt hat das Pressegespräch in einer angenehmen und interessierten Atmosphäre stattgefunden. Große Aufmerksamkeit schenkten die Journalisten dem Face-Check-System, das die Firma Gauselmann freundlicherweise für den Termin zur Verfügung gestellt hat. Die Präsentation hat deutlich gezeigt, dass wir nunmehr über Systeme verfügen, die auf Basis biometrischer Erfassung den Jugend- und Spielerschutz auf einem deutlich höheren Niveau sichern. Zudem unterziehen sich immer mehr Unternehmen einer unabhängigen Zertifizierung, um dadurch die Qualitätsstandards in ihren Betrieben weiter zu erhöhen. Aus diesem Grund ist es erstrebenswert, eine gesetzliche Grundlage sowohl für die Zertifizierung als auch für die Einführung biometrischer Sperrsysteme zu schaffen.

Die ersten auf dem Pressegespräch beruhenden Meldungen sind aus unserer Sicht positiv zu werten. So stellt zum Beispiel die Stuttgarter Zeitung in ihrer Onlineausgabe differenziert aber dennoch neutral die Situation für die Spielhallenbetreiber in Baden-Württemberg dar. Den Artikel hierzu können Sie über folgenden Link abrufen:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gluecksspiel-in-stuttgart-spielhallenbetreiber-gehen-in-offensive.5bd50f3b-d664-4ec8-bac3-9481dee0b72b.html

In weiteren Bundesländern sind Pressegespräche in Planung. Darüber hinaus sind die BA-Mitgliedsverbände natürlich kontinuierlich bestrebt, die Öffentlichkeit über die Regulierung des gewerblichen Automatenspiels zu informieren. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auch gerne noch auf einen Artikel der Saarbrücker Zeitung Online hinweisen. Der im Saarland sehr aktive und sich unermüdlich seit Jahren für die Belange der mittelständischen Aufstellunternehmer einsetzende 1. Vorsitzende des Automaten-Verband Saar e.V. (AVS), Christian Antz, schildert in diesem ausführlich die Situation im Saarland. Den Artikel vom 26.01.2017 können Sie über den nachfolgenden Link abrufen:  http://www.sol.de/neo/nachrichten/saarbruecken/Saarbruecken-Alarme-Experten-Gluecksspielsucht-Spielsalons-Verbaende-Den-meisten-Spielhallen-im-Saarland-droht-das-Aus;art34275,4822497

Unabhängig von solchen Aktionen der Verbände kann auch jeder von Ihnen aktiv werden. Sie möchten einen Termin mit Ihrer lokalen Zeitung machen? Oder Redakteure in ihre Spielhalle einladen, um Vorurteile abzubauen und über die Folgen der Regulierung für Sie als Unternehmer informieren? Dann sprechen Sie uns an! Der BA und seine Mitgliedsverbände unterstützen Sie sehr gerne bei der Organisation und der Durchführung solcher Termine. Nur wenn wir mit der Öffentlichkeit reden, können wir ein Stück weit dafür sorgen, dass nicht nur über uns geredet wird.

Beste Grüße

Ihre Simone Storch
Geschäftsführerin

 

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von rund 2.000 organisierten Aufstellunternehmern. Mit seiner föderalen Struktur, organisiert in 11 Landesverbänden und 2 Fachverbänden, gestaltet der BA die Zukunft der Branche. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist als Verein organisiert. Unser Verband ist ein Spitzenverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V.
+49 30 726255-00
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